Datenschutz
Stand: Oktober 2026
Kurzfassung
Diese Website setzt keine Cookies und bindet nichts von Dritten ein — deshalb gibt es auch keinen Einwilligungsbanner. Der Browser Aszendra hat keine Konten, keine Kennung und keine Telemetrie. Von selbst ruft er nur zweierlei ab: die Frage nach einer neueren Fassung und die Listen für Werbeblocker und Betrugsschutz. Welche Seiten du besuchst, erfährt dabei niemand.
1. Verantwortlicher
David Baader, Heidkamp 1, 22399 Hamburg.
E-Mail: hallo@aszendra.com
2. Diese Website
Server-Protokolle
Die Website wird bei der Cloudflare Germany GmbH betrieben. Beim Abruf entstehen technische Protokolle, die IP-Adresse, Zeitpunkt, abgerufene Adresse, Browserkennung und Verweisseite enthalten können. Sie dienen ausschließlich dem sicheren Betrieb und der Abwehr von Angriffen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO —
berechtigtes Interesse am störungsfreien und sicheren Betrieb.
Speicherdauer: Cloudflare speichert diese Protokolle
standardmäßig wenige Tage. Wir greifen nicht darauf zu und führen sie mit
nichts zusammen.
Auftragsverarbeitung
Mit Cloudflare besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Eine Übermittlung in Drittländer ist durch die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission abgesichert.
Cookies und Reichweitenmessung
Keine. Diese Website setzt keine Cookies, speichert nichts in deinem Browser und bindet keine Schriftarten, Karten, Videos oder Skripte von fremden Servern ein.
Download-Zählung
Wird eine Installationsdatei abgerufen, zählen wir den Vorgang mit den Angaben Plattform, Fassung, Datum und ob es eine automatische Aktualisierung war. Es wird dabei keine IP-Adresse, keine Browserkennung und keine Kennung gespeichert, und die Zahlen lassen sich keiner Person zuordnen. Wir wissen, dass es an einem Tag 850 Downloads gab, und nie, von wem.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — Interesse daran zu wissen, ob und welche Fassungen genutzt werden.
Kontaktformular und E-Mail
Schreibst du uns über das Kontaktformular oder per E-Mail, verarbeiten wir die Angaben, die du machst, um deine Anfrage zu beantworten. Beim Formular sind das Name, E-Mail-Adresse, Thema und Nachricht.
Das Formular nimmt ein kleines Programm bei Cloudflare entgegen und leitet es als E-Mail an unser Postfach weiter; gespeichert wird es dabei nicht. Deine IP-Adresse wird nur kurz verwendet, um massenhaftes Absenden zu bremsen, und danach verworfen.
Nachrichten an die Adressen unter aszendra.com leitet Cloudflare an unser Postfach bei Google Mail weiter (Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland). Dort liegen sie, bis wir sie löschen. Dabei kann es zu einer Übermittlung in die USA kommen, die über das EU-US Data Privacy Framework abgesichert ist.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, bei
vertraglichen Anliegen Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Speicherdauer: Die Nachrichten werden gelöscht, sobald
die Anfrage erledigt ist und keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht.
Spenden über PayPal
Auf der Seite „Unterstützen" steht ein gewöhnlicher Link zu PayPal. Solange du ihn nicht anklickst, wird nichts an PayPal übertragen. Spendest du, wickelt PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22–24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg, die Zahlung als eigener Verantwortlicher ab.
Wir erhalten dabei von PayPal deinen Namen, deine E-Mail-Adresse, den Betrag und eine Nachricht, falls du eine schreibst. Wir verwenden diese Angaben nur für die Abwicklung und unsere Buchführung.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b und c DSGVO.
Speicherdauer: So lange, wie gesetzliche
Aufbewahrungspflichten es verlangen.
3. Der Browser Aszendra
Was auf deinem Gerät bleibt
Verlauf, Lesezeichen, Cookies, Einstellungen, geöffnete Tabs, gespeicherte Logos und der verschlüsselte Passwort-Tresor liegen ausschließlich lokal. Wir haben darauf keinen Zugriff und es gibt keine Synchronisierung.
Die Aktualisierungsabfrage
Höchstens alle vier Stunden ruft Aszendra bei
dl.aszendra.com eine Datei ab, in der steht, welches die
neueste Fassung ist. Dabei wird übermittelt, was jeder HTTPS-Abruf
übermittelt — IP-Adresse und der Zeitpunkt — sowie die installierte
Fassung, die Plattform und der gewählte Kanal.
Nicht übermittelt werden: eine Installations- oder Gerätekennung, besuchte Seiten, Einstellungen oder irgendein Inhalt. Auch die gestaffelte Verteilung neuer Fassungen kommt ohne Kennung aus: Dein Rechner würfelt dafür lokal eine Zahl, die er niemals sendet.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — Sicherheitsaktualisierungen zu verteilen. Die Abfrage lässt sich in den Einstellungen vollständig abschalten.
Listen für Werbeblocker und Betrugsschutz
Der Werbeblocker lädt höchstens einmal am Tag seine Filterlisten von
easylist.to und Ersatzskripte von
raw.githubusercontent.com (GitHub). Der Schutz vor
gefährlichen Seiten lädt zweimal am Tag zwei Domainlisten von
malware-filter.gitlab.io (GitLab). Übermittelt wird dabei,
was jeder HTTPS-Abruf übermittelt — IP-Adresse und Zeitpunkt —, sonst
nichts.
Ob eine Seite auf einer Liste steht, prüft Aszendra auf deinem Rechner. Welche Seiten du aufrufst, erfährt dabei niemand — anders als bei Diensten, denen der Browser Adressen oder Teile davon zur Prüfung schickt. Schaltest du den Schutz vor gefährlichen Seiten in den Einstellungen ab, lädt Aszendra dessen Listen nicht mehr. Für die Abrufe gelten die Datenschutzbestimmungen der jeweiligen Anbieter.
Passwortcheck
Nur wenn du im Passwortfenster auf „Passwörter prüfen" klickst, fragt
Aszendra bei api.pwnedpasswords.com (Have I Been Pwned)
nach, ob deine Passwörter in bekannten Datenlecks vorkommen. Gesendet
werden dabei weder Passwörter noch Benutzernamen, sondern je Passwort nur
die ersten fünf Zeichen seines SHA-1-Prüfwerts. Zurück kommt eine Liste
Hunderter Prüfwerte mit demselben Anfang, aufgefüllt mit Platzhaltern;
ob deiner darunter ist, stellt Aszendra auf deinem Rechner fest.
Mehrfach verwendete und zu kurze Passwörter erkennt es ganz ohne
Verbindung.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — du hast die Prüfung angefordert. Es gelten die Bestimmungen von Have I Been Pwned.
Rechtschreibprüfung
Unter macOS prüft das System die Rechtschreibung selbst. Unter Windows
und Linux lädt Aszendra für jede Sprache, die du für die
Rechtschreibprüfung auswählst, ein Wörterbuch von einem Server von
Google (redirector.gvt1.com) — so, wie es auch Chrome tut.
Übermittelt werden IP-Adresse, Zeitpunkt und aus der Adresse die
Sprache, nicht aber, was du schreibst: Geprüft wird auf deinem Rechner.
Übersetzung
Seiten werden auf deinem Gerät übersetzt. Der Text einer Seite wird dabei an niemanden übermittelt, auch nicht an uns.
Nur beim ersten Übersetzen in eine Richtung lädt Aszendra, nachdem du
darauf geklickt hast, ein Sprachpaket von dl.aszendra.com.
Übermittelt wird dabei, was jeder HTTPS-Abruf übermittelt — IP-Adresse
und Zeitpunkt — und aus der Adresse des Pakets das Sprachpaar. Wir
zählen diese Abrufe nicht und werten sie nicht aus. Die Pakete selbst
stammen von Mozilla; ihre Server erfahren davon nichts.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — du hast die Übersetzung angefordert.
Erweiterungen aus dem Chrome Web Store
Installierst du eine Erweiterung aus dem Chrome Web Store, lädt Aszendra sie bei Google. Solange Store-Erweiterungen installiert sind, fragt Aszendra alle paar Stunden bei Google nach, ob es neue Fassungen gibt — übermittelt werden dabei die Kennungen und Fassungen dieser Erweiterungen, wie es auch Chrome tut. Ohne Store-Erweiterung gibt es diese Abfrage nicht. Für diese Verbindungen gelten die Datenschutzbestimmungen von Google.
Feedback aus dem Browser
„Feedback senden" öffnet nur dein Mailprogramm mit einer vorbereiteten Nachricht, in der Fassung, Kanal und System stehen. Aszendra selbst verschickt dabei nichts; was bei uns ankommt, entscheidest du beim Absenden.
Absturzberichte
Werden nur mit deiner Zustimmung übertragen. Nach einem Absturz fragt Aszendra beim nächsten Start, ob es einen Bericht schicken darf, und zeigt dabei genau an, was drinsteht: Fassung, Kanal, Plattform, Systemversion, welcher Prozess abgestürzt ist, der Grund und die Uhrzeit (auf die Stunde gerundet) — dazu eine Notiz, falls du eine schreibst. Keine Adressen, keine Seiteninhalte, kein Speicherabbild, keine Kennung.
Der Bericht geht an dl.aszendra.com und wird dort ohne
IP-Adresse abgelegt. Die IP-Adresse dient nur einer kurzen Bremse gegen
Missbrauch (höchstens fünf Berichte je Minute) und wird nicht
gespeichert. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a
DSGVO — deine Einwilligung, die du mit „Senden" gibst.
Verbindungen, die du selbst auslöst
Der Aufruf einer Website und eine Suchanfrage an die eingestellte Suchmaschine gehen an die jeweiligen Anbieter. Dafür gelten deren Datenschutzbestimmungen.
Wählst du in den Einstellungen einen Anbieter für sicheres DNS (Cloudflare, Quad9, Mullvad oder Google), gehen deine DNS-Anfragen verschlüsselt an diesen Anbieter statt an den deines Netzes.
Erlaubst du einer Erweiterung, mit einem Programm auf deinem Rechner zu sprechen (etwa der Desktop-App eines Passwortmanagers), tauschen beide Nachrichten direkt auf deinem Gerät aus. Aszendra fragt dafür beim ersten Mal und schickt dabei nichts ins Netz.
Warum hier kein Einwilligungsbanner steht
Ein Banner ist kein Höflichkeitsritual, sondern die Folge von
§ 25 TDDDG: Einwilligung braucht, wer Informationen
auf dem Endgerät speichert oder auf dort bereits gespeicherte
Informationen zugreift — Cookies also, aber ebenso
localStorage, Kennungen im Browser oder eingebundene
Skripte Dritter, die so etwas tun.
Diese Seite tut nichts davon, und das lässt sich nachsehen: Sie bringt
kein JavaScript mit, bindet nichts von fremden Servern ein und schreibt
nichts in deinen Browser. Gemessen auf Start-, Download- und dieser
Seite: keine Cookies, localStorage und
sessionStorage leer, keine Datenbank, kein Service Worker,
null Verbindungen zu anderen Hosts.
Nachsehen statt glauben
Entwicklerwerkzeuge öffnen, Reiter Netzwerk und Anwendung. Dort steht dieselbe Liste — eine leere.
Was wir verarbeiten, steht oben: Server-Protokolle bei Cloudflare und eine Download-Zählung ohne IP-Adresse und ohne Kennung. Beides passiert auf dem Server, nicht auf deinem Gerät, und stützt sich auf ein berechtigtes Interesse — dafür sieht die DSGVO einen Widerspruch vor, keine vorherige Einwilligung.
Ein Banner, das um Erlaubnis für etwas bittet, das gar nicht stattfindet, wäre nicht nur überflüssig, sondern irreführend.
Ein Skript, das wir nicht eingebaut haben
Cloudflare fügt in jede Antwort ein eigenes Skript zur Bot-Erkennung ein
(/cdn-cgi/challenge-platform/). Wir haben es nicht
angefordert, und es ist auch nicht Teil dieser Seite — aber es steht im
ausgelieferten Quelltext, und wir wollen das nicht verschweigen.
Es wird durch unsere eigene Sicherheitsrichtlinie blockiert und kommt deshalb nicht zur Ausführung; es setzt kein Cookie und baut keine Verbindung auf. Wir arbeiten darauf hin, es ganz abzuschalten.
4. Deine Rechte
Dir stehen Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO) zu. Wende dich dafür an hallo@aszendra.com.
Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, etwa der für unseren Sitz zuständigen.
5. Änderungen
Ändert sich etwas an der Verarbeitung, ändert sich diese Erklärung mit. Der Stand oben sagt, wann zuletzt.